Berichte LandFrauenverein Rethem 2019

Wanderausstellung                                                          "Wir im Heidekreis - ankommen und bleiben"

Der Landfrauenverein Rethem präsentiert im Zeitraum vom 13. Oktober 2019 bis 14. November 2019 zu den Öffnungszeiten des Landfrauen-Cafés im Burghof (sonntags von 14.00 bis 17 Uhr) die Wanderausstellung „Wir im Heidekreis – ankommen und bleiben“.

 

 

Auf Roll Up´swerden berührende Lebensgeschichten von fünfzehn Menschen mit Fotos und persönlichen Zitaten gezeigt. Auf Schautafeln wird berichtet, wie Menschen aus verschiedensten Ländern im Alter von sieben bis siebzig Jahren, mit unterschiedlichen Religionen und Hautfarben, im Heidekreis angekommen sind, um zu bleiben. Es wird informiert, welch große Veränderung des Lebens ein Verlassen der eigenen Heimat bedeuten kann.

 

 

Der Landfrauenverein Rethem, der sich verstärkt mit dem Thema „Integration mit Herz und Verstand“ beschäftigt, lädt am Donnerstag, den 14. November 2019 um 14.30 Uhr Mitglieder und Gäste in den Burghof ein. Emma Jover-Garcia von der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe beim Landkreis Heidekreis referiert „Wie stellt sich die Situation im Heidekreis bei der Migration dar?“

 

Um eine Anmeldung zur Veranstaltung wird bis Donnerstag, den 07. November 2019 bei Rita Oestmann, Tel. 05165-91076, Fax. 05165-91078, Mail: rita.oestmann@t-online.de gebeten.

 

 

 

Auf dem Foto vor einem Roll Up im Burghof sind zu sehen (von links nach rechts): Rita Oestmann, 1. Vorsitzende Landfrauenverein Rethem, Sylvia Kopmann, Schriftführerin LF Rethem, Emma Jover-Garcia von der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe, Annegret Röttjer, Kassiererin LF Rethem und Marika Iversen-Daube

Vortrag "Schimpf nicht über die Landwirtschaft, wenn du den Mund voll hast"

Zur Erntedank- und Frühstücksversammlung in der Schützenhalle in Stöcken begrüßte der Landfrauenverein Rethem die Referentin Ricarda Rabe vom kirchlichen Dienst auf dem Lande mit dem Vortrag: „Schimpf nicht über die Landwirtschaft, wenn du den Mund voll hast“.

 

 

 

Die Referentin informierte über die ständigen Veränderungen und Entwicklungen in der Landwirtschaft. Ob Milchpreiskrise oder nach drei Jahren mit extremen Wetter in unserer Region (2017 viel Regen, 2018 und 2019 Dürre) ging die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe zurück, nimmt weiterhin ab und die Stimmung unter den Landwirten war und ist schlecht.

 

 

 

„Bereits im Kindesalter möchte niemand gern ein Verlierer sein, beispielsweise beim Spiel Schwarzer Peter. Ebenso möchte als Erwachsener keiner in Skandale verwickelt oder Schuld an etwas haben“ sagte Ricarda Rabe. „Die Gesellschaft sucht gern einen Schuldigen bzw. einen Sündenbock für etwas, Hauptsache sie selbst ist nicht schuld. Aber auch wenn ein Sündenbock gefunden ist, verändert sich nichts! In den Medien werden Landwirte für einige Skandale durch zum Beispiel Massentierhaltung oder Überdüngung verantwortlich gemacht“, erläuterte die Referentin. Greta Thunberg hat mit ihren Aktionen für das Klima den Nerv der Gesellschaft getroffen, wofür vor zwanzig Jahren sicherlich noch niemand ein offenes Ohr hatte.

 

 

 

Sie berichtete, dass der Graben zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft in der Stadt tiefer sei als im ländlichen Raum. Die Gesellschaft meint häufig, dass Landwirte sich nicht korrekt verhalten z. B. zu viel spritzen. Landwirte denken oft:“ Egal, was wir tun, wir machen es falsch.“ Es helfe miteinander zu reden oder auch in den Schuhen des Anderen zu gehen, um seine Situation zu verstehen. So könnte beispielsweise ein Verbraucher bei einem Landwirt hospitieren sowie umgekehrt. Landwirte sollten der Gesellschaft mit Ehrlichkeit und Transparenz, wie beispielsweise einen offenen Hof, begegnen.

 

 

Ricarda Rabe informierte, dass vor 100 Jahren ein Landwirt 4 Menschen, heutzutage 144 Menschen ernährt. Wer heute Landwirtschaft betreibt, tut dieses meistens aus Leidenschaft. Wir leben in einem Schlaraffenland und haben Lebensmittel in Hülle und Fülle. Die Referentin gab den Landfrauen folgende Tipps mit auf den Weg:

 

Beim Kauf von Lebensmitteln, sollte der Verbraucher sich fragen: „Muss ich auf den Preis gucken oder kann ich für gute Lebensmittel auch einen guten und fairen Preis zahlen?“Verbraucher sollten bei Lebensmitteln nicht zu wählerisch zu sein, so dass eine Kartoffel auch „kartoffellig“ sein dürfe und nicht bereits gewaschen und in perfekter Form. Jeder Konsument sollte nur das Nötige einkaufen, beispielsweise keine Großpackung, die verlockend günstig ist und danach die Hälfte wegtut. Nach dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums von Lebensmitteln sind diese häufig noch lange gut und genießbar. Essensreste sollten verwertet werden und dieses solle auch an die nächsten Generationen weitergegeben werden.

 

 

Zum Abschluss der Veranstaltung bat die Referentin die Landfrauen doch mal zu überlegen, was zu Hause an Lebensmitteln im Kühlschrank, der Gefriertruhe und der Speisekammer lagert und wie lange davon ohne einzukaufen gelebt werden könne. Ricarda Rabe beendete ihren Vortrag mit den Worten: “Schimpf nicht auf die Landwirtschaft. Sei dankbar für das was das ist und gehe sorgsam damit um.“

 

Am 21.September 2019 waren 12 LandFrauen kreativ und haben Herbstkränze aus Naturmaterialien gebunden.

Vortrag am 17.09.2019 "Pilgern auf dem Jakobsweg"

Vortrag von Renate Reinhardt am 17.September 2019 im Burghof

 

Bei einer Abendveranstaltung mit Imbiss im Burghof Rethem berichtete Renate Reinhardt aus Walsrode von ihren bislang drei Pilgertouren auf dem Jakobsweg und zeigte die dazugehörigen Bilder.

 

Nachdem sie Hape Kerkelings Buch „Ich bin dann mal weg“ gelesen habe, habe sie sich nach reichlich Vorbereitung kurz nach ihrem 65.Geburtstag alleine auf den Weg nach Spanien gemacht und das Abenteuer in Angriff genommen. Mit dabei in ihrem 6 Kilogramm schweren Rucksack ein detaillierter Wanderführer für den Pilgerweg „Camino Francés“. Sehr lebendig erzählte sie von ihren ganz persönlichen Erfahrungen: von Blasen an den Füßen, Hunderten von gewanderten Kilometern, von der Faszination der „Reduktion“, von atemberaubenden Ausblicken, von Tieren, Natur und dem „Allein-Unterwegs-Sein“, das sie bei dieser ersten Pilgertour erstmals ausprobiert habe. „Ich hatte keine Angst unterwegs und habe die Erfahrung gemacht, dass sich überall jemand findet, der einem hilft“, machte sie den anwesenden Frauen Mut, sich auch auf den Weg zu machen. Pilgerwege gebe es ganz viele, nicht nur in Spanien, sondern beispielsweise auch im Heidekreis.

 

Ohne vorher jemals lange Strecken gewandert zu sein, sei sie auf dem Pilgerweg pro Tag durchschnittlich 25 bis 35 Kilometer gewandert. In ihrem Tempo und ohne sich anderen anzuschließen. Trotzdem habe man manche Menschen unterwegs immer wieder getroffen. Abends übernachtete Renate Reinhardt am liebsten in kirchlichen Herbergen, zusammen mit anderen Pilgern in einem Schlafsaal. Die Abende, an denen man zusammen gegessen, getrunken und erzählt habe, seien etwas ganz Besonderes gewesen, denn sie hätte Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern mit den unterschiedlichsten „Pilger-Beweggründen“ kennen gelernt und einen starken Zusammenhalt gespürt. Besonders berührend sei die Ankunft in Santiago de Compostela nach 900 Kilometern gewesen.

 

Kurz nach der Ankunft dort habe für sie schon festgestanden, dass sie im nächsten Jahr wieder pilgern wolle. Der Jakobsweg sei wie ein Virus, findet Renate Reinhardt und bricht schon 6 Tage nach ihrem Vortrag in Rethem zu ihrer vierter Pilgerreise („Camino del Norte“/ Küstenweg) nach Spanien auf.

 

Sommertour der Frauen Union - Stop im Allerhof

Einige politisch interressierte Landfrauen waren dabei, als Ute Krüger-Pöppelwiehe und Michaela Hosten von der Frauen Union Niedersachsen auf ihrer Sommertour am 01.08.2019 im Allerhof in Bosse Station machten und zum Gespräch einluden.

 

Die thematischen Meilensteine auf der Tour sind das Grundgesetz, das Mutterschutzgesetz, das Gleichberechtigungsgesetz, die Gleichstellung nichtehelicher Kinder, die Reform des Ehe- und Familiengesetzes, die Gleichbehandlung von Männern und Frauen, das Unterhaltsvorschussgesetz, das Beschäfigungsförderungsgesetz, das Erziehungszeitengesetz, die Hinterbliebenenrente, das Elterngeld und Erziehungsurlaub, das zweite Gleichberechtigungsgesetz, das Gleichberechtigungsgebot, der Rechtsanspruch auf einen KiTa-Platz, die Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe, die Mütterrente und "Nein heißt Nein" bis hin zur Parität.

Fahrradtour am 11.07.2019

Am Donnerstag, den 11. Juli 2019 machten sich über 50 Rethemer Landfrauen auf eine ca. 20 km lange Radtour. Start war an der Bockwindmühle im Londypark. Es ging entlang des Allerdeiches in Richtung Hedern, durch Hedern weiter in Richtung Frankenfeld. Die erste Rast gab es beim Campingplatz Rittergut - Frankenfeld, wo uns die Besitzer Jochen und Annette Helle-Feldmann bereits mit einem kühlen Getränk erwarteten.

 

 

Jochen Helle-Feldmann berichtete, dass der Campingplatz Rittergut Frankenfeld direkt am Ufer der Aller liegt und bereits seit über 50 Jahren von der Familie betrieben wird. Davon führten seine Eltern den Campingplatz 25 Jahre und nun auch schon er mit seiner Frau bereits über 25 Jahre den Betrieb. Mit dem alten Baumbestand auf dem Campingplatz, dem weiten Ausblick auf die Aller und die parkähnliche Landschaft, gehört er zu den schönsten Plätzen in der Region.Wer das naturverbundene Leben liebt, findet dort das ganze Jahr über ideale Bedingungen.

 

 

Ruhige Lage, kein Durchgangsverkehr, durch Hecken abgeschirmte Dauerstellplätze und gepflegte sanitäre Anlagen Der Platz eignet sich hervorragend für Wasserwanderer oder Wasserski. Gute Schwimmer erfrischen sich durch ein kühles Bad in der Aller. Radfahrern und Wanderern steht ein gut ausgebautes Wegenetz zur Verfügung. Die Bereiche Heidberg und Park verfügen zusammen über 100 Stellplätzen für Dauercamper.

 

 

Dann ging die Radtour weiter nach Bosse, wo es ein Kaffeegedeck im Hotel Allerhof gab. Nach der Stärkung wurde noch ein Rundkurs weiter durch die Feldmark und nach Bosse zur Malschule nach Bosse eingeschlagen. Dort betreibt Ligita von der Kammer seit 2014 auf dem landwirtschaftlichen Betrieb in einem umgebauten Stall eine Malschule. Geplant war anfänglich nur mit Kindern zu malen, aber da die Nachfrage so groß war, unterrichtet die Künstlerin mittlerweile auch Jugendliche und Erwachsene. Ligita von der Kammer hatte für uns Landfrauen eine Leinwand vorbereitet, auf der jede Landfrau eine Blume malen konnte. Es entstand ein einzigartiges, buntes Bild von uns Landfrauen gestaltet.

 

Nach diesem schönen und interessanten Nachmittag ging die Radtour von Bosse aus wieder für alle Landfrauen nach Hause.

 

Swin Golf am 14.06.2019

Dankeschön-Fahrt des erweiterten Vorstandes mit Ortsvertrauensfrauen zum Swin-Golf

 

 

Am Freitag, den 14. Juni 2019 um 13 Uhr starteten wir in Fahrgemeinschaften in eigenen PKW´s nach Iserloy in der Nähe von Bassum in Mitten der Wildeshauser Geest. Dort betreibt die Familie Garms einen landwirtschaftlichen Betrieb mit dem Schwerpunkt Bullenmast und Ackerbau.

 

 

2004 entschlossen sie sich einen Swin-Golf Platz mit Landcafé zu eröffnen.

 

Dort haben wir diesen besonderen Sport ausprobiert und hatten jede Menge Spaß. Gespielt wurde in Freizeitkleidung mit nur einem Schläger. Nach fachkundiger Anleitung machten alle Landfrauen ein paar Übungsschläge auf dem Trainingsplatz.

 

In Gruppen ging es dann über den Platz, nachdem die meisten Teilnehmerinnen den Abschlagschwung raus hatten. Ziel des Spiels ist, den Ball mit möglichst wenigen Schlägen vom Abschlag über die Spielbahn (von 75 bis 250 Meter lang) ins Loch zu befördern. Dieses gelang der einen Landfrau besser als einer anderen, aber die Spielfreude war bei allen vorhanden. Nach dem Spiel gab es ein leckeres Spargelessen im Landcafé.

 

72 Stundenaktion der Landjugend

Unterstützung der Landfrauen bei der 72-Stunden-Aktion der Landjugend am 25. Mai 2019

 

Die Landjugend Rethem hatte eine Aufgabe bekommen, die in 72 Stunden erfüllt werden musste. Ziel der Arbeiten war es, die Aufenthaltsqualität rund um das Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“ in Bierde und damit die Attraktivität für die Bewohner des Ortes zu steigern.

 

Um die Aufgabe in diesem Jahr zu bewältigen, brauchte die Landjugend Rethem daher nicht nur wieder eine große Portion Einfallsreichtum, Spontanität, Organisationstalent und handwerkliches Know-how - sie brauchte auch die Unterstützung der Dorfgemeinschaften und Vereine. Ohne die helfenden Hände und die vielen Sponsoren, die mit Sach- und Geldspenden unterstützten, wäre die Aufgabe nicht lösbar gewesen.

Wir Landfrauen brachten uns genau wie im Jahr 2015 wieder mit einem Frühstück für alle helfenden Hände ein. Am Samstag,den 25. Mai  gab es ein Frühstücksbuffet mit z. B. belegten Brötchen, Eier, Gemüsesticks, Kaffee, Milch und Kakao.

Fahrt nach Hamburg

Bei etwas trüben und teils regnerischem Wetter startete unsere Fahrt im voll besetzten Bus nach Hamburg. Zunächst ging es zum Friedhof Ohlsdorf , wo uns 2 Gästeführerinnen erwarteten. Dann ging es zu Fuß sowie per Bus 2 Stunden über den größten Parkfriedhof der Welt (391 ha).

 

Vom Kolumbarium in Kapelle 8, wo oberirdische Beisetzungen in Urnennischen stattfinden, über Prominentengräber wie z. B. Helmut und Loki Schmidt, James Last, Henning Voscherau oder Hellmuth Karasek, über Soldatengräber oder Bombenopfergräber, über einen Naturlehrpfad mit Bienenweide,  über den Gedenkplatz für nicht beerdigte Kinder bis hin zum Garten der Frauen, haben wir sehr viel gesehen. Sehr schön blühten gerade die Rhododendren in den unterschiedlichsten Farben im Park. Aufgelockert wurde das Gelände durch Skulpturen und Seen.

 

Nach einem Mittagessen im Café Fritz ging es weiter auf eine 3-stündige Stadtführung mit Gästeführer zu allen Highligths der Hansestadt mit einem Ausstieg beim Hamburger Michel.

 

Anschließend ging´s zur Elbphilharmonie, wo eine Erkundung auf eigene Faust erfolgte.

Bevor wir uns auf die Rückfahrt machten, gab es einen kurzen Stopp im Hamburger Hafen, wo wir Landfrauen uns ein Fischbrötchen, mittlerweile bei strahlendem Sonnenschein, als krönenden Abschluss unserer Fahrt zum Abendbrot gönnten.

Vortrag zu Gartentrends 2019

Rethemer Landfrauen erleben eine Verführung in die Gartenwelt der Trends

 

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbüffet in der Stöckener Schützenhalle referierte Ulrike Tubbe-Neuberg von der Landwirtschaftskammer Hannover über das Thema „Gartentrends 2019 – wenig Pflege und maximaler Nutzen“.

 

Die Referentin startete ihre Power-Point-Präsentation mit einer kleinen Zeitreise und erinnerte an vergangene Trends wie die Hollywoodschaukel oder den Rosengarten. Danach erläuterte sie einen Dauertrend, nämlich den pflegeleichten Garten. „Gärtner stehen im ständigen Kampf mit der Spontanvegetation“ gab Urike Tubbe-Neuberg zum Besten.

 

Dann gab sie den Landfrauen pflegeleichte Ratschläge für Bodendecker und erläuterte, wie diese sich ausbreiten beziehungsweise wo und wie sie am besten gedeihen. In öffentlichen und städtischen Bereichen wird häufig eine Schotterschicht eingebracht, in die gezielt Stauden gepflanzt werden.

 

„In diesem Jahr sind auch bepflanzte Abgrenzungen und blühende Zäune im Trend“ fuhr die Referentin fort. Die Versammlungsteilnehmerinnen hörten etwas über den naturnahen Garten, welcher Bienen- und Insektenfreundlich ist. Die Vortragende erläuterte einen Smartgarten, in welchem Apps die Arbeit im Garten erleichtern. Sitzplätze unterschiedlichster Art im Garten wurden vorgestellt: von der Bank zum Sitzen und Genießen bis hin zum Plätzchen für´s Grillen und Chillen.

 

Danach erläuterte Ulrike Tubbe-Neuberg Guerillia-Gardening, bei dem Bracheflächen in Beschlag genommen werden sowie Urban-Gardening, wo auf kleinstem Raum gegärtnert wird. So sahen die Landfrauen Bilder vor vertikalen Gärten, Gärten in die Höhe gepflanzt sowie Gärten in Kisten. Voll im Trend ist Wasser, Wellness sowie ein Hochbeet im Garten.

 

Die Referentin zeigte Beispiele zum Wasser- sowie Wellnessgarten und erläuterte genau die richtige Mischung für ein rückenfreundliches Hochbeet. Sie gab auch Tipps für die Bepflanzung eines Hochbeetes beispielsweise mit dem Anbau von Nahrungsmitteln, die besonders gesund sind oder den Anbau alter Gemüsesorten und teilte aus Erfahrung mit, dass ein Hochbeet häufiger gewässert werden muss.

 

„Ich wünsche Ihnen eine gute Gartenzeit und nun ab ins Beet bei dem guten Wetter!“ beendete Ulrike Tubbe-Neuberg ihren Vortrag.

 

Malkurs am 16.03.2019

Jahreshaptversammlung 20.02.2019

 

Nach den Regularien der Jahreshauptversammlungen ging es mit Ehrungen weiter.

 

Nach 33 Jahren wurde Inge Biewig als Rethemer Ortsvertrauensfrau, davon 12 Jahre als Schriftführerin und 8 Jahre als Kassiererin verabschiedet. In ihre Fußstapfen tritt Elisabeth Müller Und auch Hannelore Kranz aus Böhme scheidet aus diesem Amt aus, das sie seit 1978, also 41 Jahre, innehatte. Ihre Nachfolgerin ist Jutta Meyer-Kranz.

 

Und dann gab es noch eine große Anzahl von Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Seit 30 Jahren dabei sind Elisabeth Hein Frankenfeld sowie Gisela Rudolph Häuslingen. Auf 40 Jahre gebracht haben es Gerda Mertins, Marita Bruns, Helga Voigeund Gabriele Wiechers aus Ludwigslust, Anneliese Deutsch, und Emmi Rode aus Häuslingen, des weiteren Irmgard Bode  Otersen. Außerdem Marianne Gottschalk und Elma Schünemann aus Hülsen, Rosemarie Hoss Wohlendorf, Marga Poppe Hedern.

 

Für 50 Jahre geehrt wurden Sophianne Helberg und Elvira Rose aus Hülsen.Das alles wurde von Helga Blischke aus Rethem getoppt, die seit 60 Jahren Mitglied bei den Landfrauen ist.

 

Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken wurde der "Liederjahn" verteilt und eingedenk des Mottos "Wo man singt, da lass dich nieder" ging man zum gemütlichen Teil des Nachmittags über.

 

Unterwegs auf dem Leineradweg Vortrag am 24.01.2019

24.01.2019 Vortragsveranstaltung der Rethemer Landfrauen im Burghof in Rethem

 

 

 

Zu Beginn der Veranstaltung informierte Herr von Deylen vom Allerbus in Verden die Rethemer Landfrauen über das Anruf-Sammel-Taxi-System(AST) in Rethem. Dieses Projekt läuft zunächst über drei Jahre und bietet als ein bedarfsgesteuertes Angebot eine Ergänzung zum ÖPNV- Angebot im ländlichen Bereich. Durch das AST werden von Montag bis Freitag zwischen 8 und 19 Uhr alle 12 Orte der Samtgemeinde Rethem im 2- Stunden – Takt mit der Stadt Rethem und dem Bahnhof Hodenhagen verbunden, wobei die Orte Ahlden und Eilte angebunden werden. Die Fahrt muss immer in Rethem oder am Bahnhof Hodenhagen beginnen oder enden. Das AST kann per Anruf unter der Nummer 04231- 922766 angefordert werden. Die Fahrten führt Helms Mietwagen aus Rethem durch. Weitere Details über das AST können dem Flyer entnommen werden, der u.a. im Rathaus Rethem zu bekommen ist. Wer Fragen dazu hat, kann auch unter der Rufnummer 04231-922719 Infos bekommen.

 

 

Nach dem gemütlichen Kaffeetrinken ging es auf eine „visuelle“ Radtour entlang der Leine. Die Leine entspringt bei Leinefelden in Thüringen, hat eine Gesamtlänge von 280 km und mündet zwischen Grethem und Eickeloh in die Aller. Das Ehepaar Windrich aus Lehrte berichtete über „111 km auf dem Leineradweg durch die Region Hannover“ und begann ihre Radtour in Burgstemmen, das bereits in Niedersachsen liegt.

 

Der Leineradweg führt von Süd nach Nord durch die Region Hannover und bietet viele Sehenswürdigkeiten und Naturansichten, die das Absteigen vom Rad lohnen. Eindrucksvolle Fotos und gute Erklärungen zu den einzelnen Stationen teilweise mit Musik untermalt brachten den interessierten Landfrauen den Verlauf der Radtour näher. Von Burgstemmen führt der Weg nach Nordstemmen, wo die norddeutsche Tiefebene beginnt. 

 

Schloss Marienburg oberhalb davon ist ebenso ein Highlight wie die älteste Leinebrücke von 1755 bei Schulenburg, die auf dieser Strecke liegen. Südlich von Hannover geht es mit den Leineauen gleich durch mehrere Naturschutzgebiete. Die Mündung der Innerste in die Leine liegt auch dort.

 

Die Leineauen wurden durch die Eiszeit geprägt. Abfließendes Gletscherwasser formte das Urstromtal der Leine und zeigt sich nun mit einer beeindruckenden Natur. Viele Störche rasten dort. Der Radweg führt nun in das Stadtgebiet von Hannover, wo u.a.der Maschsee, das Hohe Ufer mit dem Beginenturm und den Nanas und die Herrenhäuser Gärten lohnende Ziele sind. Auch ein Abstecher über den Ohedamm Richtung Ihme lohnt sich.

 

 

 

Nachdem die Leine hinter Marienwerder den Mittellandkanal unterquert hat, schlängelt sie sich durch weitläufige Wiesenlandschaften bis zu ihrer Mündung in die Aller. Auf dem Weg dorthin liegen mit der Klosterkirche Mariensee, der mächtigen Backsteinbasilika St. Osdag in Mandelsloh und der St. Laurentiuskirche in Schwarmstedt geschichtsträchtige Kirchenbauten. Die Garbsener Schweiz und der Blaue See sind lohnenswerte Naherholungsgebiete. Der Radweg entlang der Flusslandschaft der Leine ist eine interessante Tour - das war das Fazit dieses guten Vortrags.