Berichte LandFrauenverein Rethem 2019

Vortrag zu Gartentrends 2019

Rethemer Landfrauen erleben eine Verführung in die Gartenwelt der Trends

 

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbüffet in der Stöckener Schützenhalle referierte Ulrike Tubbe-Neuberg von der Landwirtschaftskammer Hannover über das Thema „Gartentrends 2019 – wenig Pflege und maximaler Nutzen“.

 

Die Referentin startete ihre Power-Point-Präsentation mit einer kleinen Zeitreise und erinnerte an vergangene Trends wie die Hollywoodschaukel oder den Rosengarten. Danach erläuterte sie einen Dauertrend, nämlich den pflegeleichten Garten. „Gärtner stehen im ständigen Kampf mit der Spontanvegetation“ gab Urike Tubbe-Neuberg zum Besten.

 

Dann gab sie den Landfrauen pflegeleichte Ratschläge für Bodendecker und erläuterte, wie diese sich ausbreiten beziehungsweise wo und wie sie am besten gedeihen. In öffentlichen und städtischen Bereichen wird häufig eine Schotterschicht eingebracht, in die gezielt Stauden gepflanzt werden.

 

„In diesem Jahr sind auch bepflanzte Abgrenzungen und blühende Zäune im Trend“ fuhr die Referentin fort. Die Versammlungsteilnehmerinnen hörten etwas über den naturnahen Garten, welcher Bienen- und Insektenfreundlich ist. Die Vortragende erläuterte einen Smartgarten, in welchem Apps die Arbeit im Garten erleichtern. Sitzplätze unterschiedlichster Art im Garten wurden vorgestellt: von der Bank zum Sitzen und Genießen bis hin zum Plätzchen für´s Grillen und Chillen.

 

Danach erläuterte Ulrike Tubbe-Neuberg Guerillia-Gardening, bei dem Bracheflächen in Beschlag genommen werden sowie Urban-Gardening, wo auf kleinstem Raum gegärtnert wird. So sahen die Landfrauen Bilder vor vertikalen Gärten, Gärten in die Höhe gepflanzt sowie Gärten in Kisten. Voll im Trend ist Wasser, Wellness sowie ein Hochbeet im Garten.

 

Die Referentin zeigte Beispiele zum Wasser- sowie Wellnessgarten und erläuterte genau die richtige Mischung für ein rückenfreundliches Hochbeet. Sie gab auch Tipps für die Bepflanzung eines Hochbeetes beispielsweise mit dem Anbau von Nahrungsmitteln, die besonders gesund sind oder den Anbau alter Gemüsesorten und teilte aus Erfahrung mit, dass ein Hochbeet häufiger gewässert werden muss.

 

„Ich wünsche Ihnen eine gute Gartenzeit und nun ab ins Beet bei dem guten Wetter!“ beendete Ulrike Tubbe-Neuberg ihren Vortrag.

 

Malkurs am 16.03.2019

Jahreshaptversammlung 20.02.2019

 

Nach den Regularien der Jahreshauptversammlungen ging es mit Ehrungen weiter.

 

Nach 33 Jahren wurde Inge Biewig als Rethemer Ortsvertrauensfrau, davon 12 Jahre als Schriftführerin und 8 Jahre als Kassiererin verabschiedet. In ihre Fußstapfen tritt Elisabeth Müller Und auch Hannelore Kranz aus Böhme scheidet aus diesem Amt aus, das sie seit 1978, also 41 Jahre, innehatte. Ihre Nachfolgerin ist Jutta Meyer-Kranz.

 

Und dann gab es noch eine große Anzahl von Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Seit 30 Jahren dabei sind Elisabeth Hein Frankenfeld sowie Gisela Rudolph Häuslingen. Auf 40 Jahre gebracht haben es Gerda Mertins, Marita Bruns, Helga Voigeund Gabriele Wiechers aus Ludwigslust, Anneliese Deutsch, und Emmi Rode aus Häuslingen, des weiteren Irmgard Bode  Otersen. Außerdem Marianne Gottschalk und Elma Schünemann aus Hülsen, Rosemarie Hoss Wohlendorf, Marga Poppe Hedern.

 

Für 50 Jahre geehrt wurden Sophianne Helberg und Elvira Rose aus Hülsen.Das alles wurde von Helga Blischke aus Rethem getoppt, die seit 60 Jahren Mitglied bei den Landfrauen ist.

 

Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken wurde der "Liederjahn" verteilt und eingedenk des Mottos "Wo man singt, da lass dich nieder" ging man zum gemütlichen Teil des Nachmittags über.

 

Unterwegs auf dem Leineradweg Vortrag am 24.01.2019

24.01.2019 Vortragsveranstaltung der Rethemer Landfrauen im Burghof in Rethem

 

 

 

Zu Beginn der Veranstaltung informierte Herr von Deylen vom Allerbus in Verden die Rethemer Landfrauen über das Anruf-Sammel-Taxi-System(AST) in Rethem. Dieses Projekt läuft zunächst über drei Jahre und bietet als ein bedarfsgesteuertes Angebot eine Ergänzung zum ÖPNV- Angebot im ländlichen Bereich. Durch das AST werden von Montag bis Freitag zwischen 8 und 19 Uhr alle 12 Orte der Samtgemeinde Rethem im 2- Stunden – Takt mit der Stadt Rethem und dem Bahnhof Hodenhagen verbunden, wobei die Orte Ahlden und Eilte angebunden werden. Die Fahrt muss immer in Rethem oder am Bahnhof Hodenhagen beginnen oder enden. Das AST kann per Anruf unter der Nummer 04231- 922766 angefordert werden. Die Fahrten führt Helms Mietwagen aus Rethem durch. Weitere Details über das AST können dem Flyer entnommen werden, der u.a. im Rathaus Rethem zu bekommen ist. Wer Fragen dazu hat, kann auch unter der Rufnummer 04231-922719 Infos bekommen.

 

 

Nach dem gemütlichen Kaffeetrinken ging es auf eine „visuelle“ Radtour entlang der Leine. Die Leine entspringt bei Leinefelden in Thüringen, hat eine Gesamtlänge von 280 km und mündet zwischen Grethem und Eickeloh in die Aller. Das Ehepaar Windrich aus Lehrte berichtete über „111 km auf dem Leineradweg durch die Region Hannover“ und begann ihre Radtour in Burgstemmen, das bereits in Niedersachsen liegt.

 

Der Leineradweg führt von Süd nach Nord durch die Region Hannover und bietet viele Sehenswürdigkeiten und Naturansichten, die das Absteigen vom Rad lohnen. Eindrucksvolle Fotos und gute Erklärungen zu den einzelnen Stationen teilweise mit Musik untermalt brachten den interessierten Landfrauen den Verlauf der Radtour näher. Von Burgstemmen führt der Weg nach Nordstemmen, wo die norddeutsche Tiefebene beginnt. 

 

Schloss Marienburg oberhalb davon ist ebenso ein Highlight wie die älteste Leinebrücke von 1755 bei Schulenburg, die auf dieser Strecke liegen. Südlich von Hannover geht es mit den Leineauen gleich durch mehrere Naturschutzgebiete. Die Mündung der Innerste in die Leine liegt auch dort.

 

Die Leineauen wurden durch die Eiszeit geprägt. Abfließendes Gletscherwasser formte das Urstromtal der Leine und zeigt sich nun mit einer beeindruckenden Natur. Viele Störche rasten dort. Der Radweg führt nun in das Stadtgebiet von Hannover, wo u.a.der Maschsee, das Hohe Ufer mit dem Beginenturm und den Nanas und die Herrenhäuser Gärten lohnende Ziele sind. Auch ein Abstecher über den Ohedamm Richtung Ihme lohnt sich.

 

 

 

Nachdem die Leine hinter Marienwerder den Mittellandkanal unterquert hat, schlängelt sie sich durch weitläufige Wiesenlandschaften bis zu ihrer Mündung in die Aller. Auf dem Weg dorthin liegen mit der Klosterkirche Mariensee, der mächtigen Backsteinbasilika St. Osdag in Mandelsloh und der St. Laurentiuskirche in Schwarmstedt geschichtsträchtige Kirchenbauten. Die Garbsener Schweiz und der Blaue See sind lohnenswerte Naherholungsgebiete. Der Radweg entlang der Flusslandschaft der Leine ist eine interessante Tour - das war das Fazit dieses guten Vortrags.