Berichte LandFrauenverein Rethem 2019

Unterwegs auf dem Leineradweg Vortrag am 24.01.2019

24.01.2019 Vortragsveranstaltung der Rethemer Landfrauen im Burghof in Rethem

 

 

 

Zu Beginn der Veranstaltung informierte Herr von Deylen vom Allerbus in Verden die Rethemer Landfrauen über das Anruf-Sammel-Taxi-System(AST) in Rethem. Dieses Projekt läuft zunächst über drei Jahre und bietet als ein bedarfsgesteuertes Angebot eine Ergänzung zum ÖPNV- Angebot im ländlichen Bereich. Durch das AST werden von Montag bis Freitag zwischen 8 und 19 Uhr alle 12 Orte der Samtgemeinde Rethem im 2- Stunden – Takt mit der Stadt Rethem und dem Bahnhof Hodenhagen verbunden, wobei die Orte Ahlden und Eilte angebunden werden. Die Fahrt muss immer in Rethem oder am Bahnhof Hodenhagen beginnen oder enden. Das AST kann per Anruf unter der Nummer 04231- 922766 angefordert werden. Die Fahrten führt Helms Mietwagen aus Rethem durch. Weitere Details über das AST können dem Flyer entnommen werden, der u.a. im Rathaus Rethem zu bekommen ist. Wer Fragen dazu hat, kann auch unter der Rufnummer 04231-922719 Infos bekommen.

 

 

Nach dem gemütlichen Kaffeetrinken ging es auf eine „visuelle“ Radtour entlang der Leine. Die Leine entspringt bei Leinefelden in Thüringen, hat eine Gesamtlänge von 280 km und mündet zwischen Grethem und Eickeloh in die Aller. Das Ehepaar Windrich aus Lehrte berichtete über „111 km auf dem Leineradweg durch die Region Hannover“ und begann ihre Radtour in Burgstemmen, das bereits in Niedersachsen liegt.

 

Der Leineradweg führt von Süd nach Nord durch die Region Hannover und bietet viele Sehenswürdigkeiten und Naturansichten, die das Absteigen vom Rad lohnen. Eindrucksvolle Fotos und gute Erklärungen zu den einzelnen Stationen teilweise mit Musik untermalt brachten den interessierten Landfrauen den Verlauf der Radtour näher. Von Burgstemmen führt der Weg nach Nordstemmen, wo die norddeutsche Tiefebene beginnt. 

 

Schloss Marienburg oberhalb davon ist ebenso ein Highlight wie die älteste Leinebrücke von 1755 bei Schulenburg, die auf dieser Strecke liegen. Südlich von Hannover geht es mit den Leineauen gleich durch mehrere Naturschutzgebiete. Die Mündung der Innerste in die Leine liegt auch dort.

 

Die Leineauen wurden durch die Eiszeit geprägt. Abfließendes Gletscherwasser formte das Urstromtal der Leine und zeigt sich nun mit einer beeindruckenden Natur. Viele Störche rasten dort. Der Radweg führt nun in das Stadtgebiet von Hannover, wo u.a.der Maschsee, das Hohe Ufer mit dem Beginenturm und den Nanas und die Herrenhäuser Gärten lohnende Ziele sind. Auch ein Abstecher über den Ohedamm Richtung Ihme lohnt sich.

 

 

 

Nachdem die Leine hinter Marienwerder den Mittellandkanal unterquert hat, schlängelt sie sich durch weitläufige Wiesenlandschaften bis zu ihrer Mündung in die Aller. Auf dem Weg dorthin liegen mit der Klosterkirche Mariensee, der mächtigen Backsteinbasilika St. Osdag in Mandelsloh und der St. Laurentiuskirche in Schwarmstedt geschichtsträchtige Kirchenbauten. Die Garbsener Schweiz und der Blaue See sind lohnenswerte Naherholungsgebiete. Der Radweg entlang der Flusslandschaft der Leine ist eine interessante Tour - das war das Fazit dieses guten Vortrags.