Berichte LandFrauenverein Rethem 2018

Erntedankveranstaltung 2018

Essen wir uns krank?

 

Landfrauenverein Rethem informiert sich über Allergien und Unverträglichkeiten

 

Die Oecotrophologin Anne Zähring aus Bad Fallingbostel hielt zur Erntedankversammlung beim Landfrauenverein Rethem einen Vortrag mit dem Titel: “Allergien durch Ernährung; Essen wir uns krank?“. Diese gut besuchte Veranstaltung im Burghof Rethem wurde herbstlich geschmückt und zu Erntedank dekoriert von den Ortsgruppen Bosse, Frankenfeld und Hedern.

 

Die Referentin startete ihren Vortrag mit der Aussage: “Ja, wir essen uns krank, wenn wir uns zu süß, zu salzig, zu fett und zu einseitig ernähren. Heutzutage enthalten viele Lebensmittel Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder Geschmacksverstärker, welche sich besonders in Fertigprodukten befinden.“

 

Anne Zähring erläuterte den Versammlungsteilnehmerinnen den Unterschied zwischen einer Allergie und einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Sie berichtete über die Häufigkeit von Allergien, welche eine Überempfindlichkeit des Körpers auf eine fremde Substanz bedeutet. Eine Allergie ist eine genetische Veranlagung, die durch frühen Kontakt mit möglichen Allergenen entsteht. Auslöser für Allergien können pflanzliche Nahrungsmittel wie beispielsweise Obst, Getreide, Pollen, Kräuter, Nüsse oder Erdnüsse sein. Es können aber auch tierische Produkte wie Kuhmilch, Hausstaubmilben, Eier, Fisch, Meeresfrüchte und Tierhaare eine Allergie auslösen.

 

Die Vortragende erklärt, dass allergische Symptome Schwellungen im Mund,- Nase,- oder Rachenraum, Übelkeit, Juckreiz, Durchfälle, Atemnot, Arthritis, Kreislaufversagen oder Nesselsucht auslösen können. Sie informiert auch über mögliche Kreuzallergien, d. h. dass z. B. jemand mit einer Frühblüher-Pollenallergie häufig auch keine Äpfel vertragen kann.

 

„Wie lassen sich diese Symptome behandeln?“, fragt Anne Zähring die Landfrauen. Sie stellt mit einem Ernährungskreis dar, wie man sich vollwertig und gesund ernähren kann. Zwei Drittel des Kreises nehmen Getreide, Getreideprodukte, Kartoffeln, Gemüse, Salat und Obst ein. Im anderen Drittel befinden sich zu einem Teil Milch und Milchprodukte, weniger Fleisch, Wurst, Fisch und Eier, sehr wenig Öle und Fette. Den größten Teil der Lebensmittelgruppe nehmen die Getränke ein.

 

Die Referentin empfiehlt sich regional zu ernähren. Sollte dieses jahreszeitenbedingt nicht möglich sein, solle man nicht auf Ware aus fernen Ländern, sondern lieber auf tiefgefrorene heimische Lebensmittel zurückgreifen. Außerdem solle man viel trinken, mindestens die empfohlene tägliche Trinkmenge von 1,5 Litern, am besten in Form von Wasser. Sie rät ebenso dazu, sich ausreichend zu bewegen oder auch mal etwas Gutes für sich selbst zu tun. Jungen Müttern legt die Referentin nahe, nach Möglichkeit sechs Monate zu stillen.

 

„Eine Unverträglichkeit ist ein Enzymmangel, welcher Nahrungsbestandteile nicht verdaut bzw. verwerten kann“, sagt Anne Zähring. Sie erläutert dazu Laktose-Intoleranz, Laktosefallen, Fruktoseintoleranz und Zöliakie. Besonders erörtert sie hierzu die Allergie gegen Gluten, Symptome, Beschwerden, Glutenvorkommen, verstecktes Gluten sowie glutenfreie Lebensmittel.

 

Als Fazit gibt Anne Zähring allen Allergikern die Empfehlung:“ Kochen Sie selbst und meiden Sie Fertigprodukte. Begrenzen Sie die Zahl der täglich verzehrten Lebensmittel sowie nur zwei bis drei Gewürze pro Rezept. Kochen Sie nährstoffschonend und verzehren sie überwiegend (60 %) gegarte Kost. Bevorzugen Sie Obst und Gemüse der Saison und führen Sie keine ideologischen Diäten durch!“

Fahrt nach Bremerhaven

Die Tagesfahrt ging am 4. September 2018 nach Bremerhaven ins Auswandererhaus. Das passte sehr gut in unser 3-Jahres-Thema Integration und Migration. In diesem Erlebnis- und Migrationsmuseum konnte man quasi selbst als deutscher Auswanderer Bremerhaven per Schiff verlassen, den Atlantik überqueren und in New York landen.

 

 

 

Außerdem hatte man die Möglichkeit die Einreise nach Deutschland von sogenannten Gastarbeitern und ihren Familien zu verfolgen. So gag es einen rekonstruktierten Kiosk von 1973, einen Frisörsalon und auch ein Kino, in dem eindrucksvolle Kurzfilme gezeigt wurden.

 

 

 

Auf Bildern sieht man den Ausstellungsraum "An der Kaje", Hafenszene, Bremerhaven 1888.  War man bereits in New York eingewandert, hatte man in einem weiteren Ausstellungsraum die Möglichkeit, sich auch bei anderen Ländern über die Einwanderung zu informieren.

 

 

 

Nach dem Besuch im Auswandererhaus hatten wir noch Zeit für eine Hafenrundfahrt und Zeit zur freien Verfügung für einen Spaziergang, Shopping , Kaffeetrinken oder ein Eis.

 

 

 

Weiter ging es zur Hafenrundfahrt. Auf einem Bild hat man den Blick von der Aussichtsplattform vom Hotel Sail City.

 

 

 

Fahrradtour nach Eilte

 

 

Bei unserer Fahrradtour am 18. Juli 2018 sind 40 Frauen mitgefahren. Wir starteten in Rethem und unser erster Stopp war bei Renate Rodewald in Bosse. Dort gab es sehr gut bei dem heißen Wetter zu Beginn ein kühles Getränk und danach eine Führung über Hof und durch den Blumen- und Gemüsegarten. Auf einem Bild ist der Gemüsegarten von Renate Rodewald zu sehen.

 

Dann sind wir mit dem Rad weitergefahren nach Eilte. Dort wurden wir von Tino Bullmann zur Wasserbüffeltour erwartet. Wir Landfrauen stiegen auf die Anhänger der Trecker und fuhren über die Aller zur Büffelweide.

 

 

 

Nach den Wasserbüffeln haben wir in Eilte im kleinen Café  "Zur Fähre" gemütlich draußen Kaffee getrunken und selbstgebackenen Kuchen gegessen. Danach sind wir wieder Richtung Heimat geradelt.

 

Fahrt nach Hannover

Am 06.06.2018 haben wir unsere Tagesfahrt nach Hannover zum Bundessortenamt und zum Zoo gemacht. Gegen 10 Uhr waren wir bei der Prüfstelle des Bundessortenamtes im östlichen Teil der Stadt Hannover im Stadtteil Groß-Buchholz. Dort hatten wir erst einen theoretischen Teil.

 

Danach eine Führung über das Gelände und durch die Gewächshäuser. Bei den deutschen Rosenneuheiten wurde zuerst gezeigt, wonach das Bundessortenamt prüft, damit eine Neuheit das Prüfzeichen ADR - Allgemeine Deutsche Rosenneuheit erhält. Beispielsweise: Frosthärte, Blühverhalten, Widerstandsfähigkeit, Gesundheit, Duft, Farbe, Größe etc.. Die Bilder bieten einen Blick auf die Beet- und Balkonpflanzen sowie die Gewächshäuser. Zwischen den Kletterrosen summte und brummte es nur so vor Insekten.

 

 

 

In den Gewächshäusern konnten wir eine Pracht und Farbenvielfalt an vielen verschiedenen Beet- und Balkonpflanzen bewundern. In den Gewächshäusern werden die Klimaführung, Bewässerung, Düngesysteme, sowie zusätzliche Belichtung oder aktive Verdunkelung zur optimalen Entwicklung der Pflanze gesteuert.

 

Schädlinge werden gezielt mit biologische Verfahren mit Nützlingen bekämpft.

 

Danach ging es noch in den Zoo nach Hannover, wo die Gruppe Zeit zur freien Verfügung hatte.

Workshop Betongießen

Der Workshop am 14. Mai 2018 mit Annegret Grenzdörfer fand bei bestem Wetter im Garten von Birgit Leseberg in Rethem-Moor statt.

 

Es wurden Dekorationen für Terrasse und Garten gefertigt, wie beispielsweile Vasen, Schalen, rustikale Blumentöpfe, Kerzenleuchter oder Vogeltränken.

 

 

 

Jungs sind klasse - Vortrag am 07.04.2018

Hilfreiche Tipps, die das Zusammenleben in Familie und Partnerschaft verbessern;

 

Rethemer Landfrauen verstehen Jungs und Männer jetzt besser

 

Zum Thema „Jungs sind klasse, wenn man sie versteht – Männer auch!“ referierte die Erziehungswissenschaftlerin Bianka Reichardt beim Landfrauenverein Rethem.

 

„Jungs sind irgendwie anders und männliche Wesen nehmen die Welt anders wahr“, beginnt Bianka Reichardt ihren Vortrag. Die Referentin ist seit 24 Jahren mit ihrem Partner verheiratet und hat einen Sohn sowie eine Tochter.

 

„Wenn mir das jemand vorher gesagt hätte!“, leitete die Referentin ihren Vortrag ein. Auf ein Schreikind war Bianka Reichardt nicht vorbereitet und im Alter von 4 Jahren wurde bei ihrem Sohn die Diagnose ADHS festgestellt. Die Referentin sagte: “Unser zweites Kind war eine Tochter. Da die Schiene des schwierigen und anstrengenden Kindes bereits besetzt war, entwickelte sie einen ruhigen und netten Charakter. Nach der Pubertät änderte sich das allerdings bei beiden Kindern und dann war eher unsere Tochter die Anstrengende.“

 

Bianka Reichardt erläuterte, dass der Unterschied zwischen Jungen und Mädchen bereits vorgeburtlich, auch in der Schwangerschaft sowie durch die Geburt festgelegt werde. Sie sagte:“ Wie geben unseren Kindern ein maßgebliches Verhalten mit. Kinder sind das sichtbar gewordenen Wir, nämlich eine Hälfte vom Vater und eine Hälfte der Mutter. Besonders der Umgang der Eltern miteinander prägt den Nachwuchs. Man kann ein Kind nicht zum Jungen oder Mädchen erziehen.“

 

Die Referentin beschreibt, dass das Familiensystem hierarchisch geordnet ist. Bei einer Trennung der Eltern oder einem psychisch erkranktem Elternteil ist das System nicht ausgewogen. Der Stress überträgt sich auf das Kind und es rutscht auf eine andere Ebene. Deshalb werden Schulkinder in Trennung lebender Eltern häufig in der Schule schlechter. Jeder betrachtet Beziehungen, Geschehnisse und die Vergangenheit durch seine „eigene Brille“.

 

„Ab dem 4. Lebensjahr beginnt die geschlechtliche Orientierung. Jungs sind in den ersten Lebensjahren meistens umgeben von Frauen“, sagt Bianka Reichardt. Sie erläutert, dass Jungs deshalb alles weibliche, z. B. Zimmer aufräumen, meiden und genau das Gegenteil von dem machen, was die Mutter sagt. Der Vater steht an erster Stelle der Familienhierarchie. Frauen haben häufig ein Problem damit, dass Jungs sich an Männern oder dem Vater orientieren und sich diesen als Vorbild nehmen. Wenn zwischen Vater und Sohn Grenzen gemessen werden oder lautstark die Rangordnung festgelegt wird, ist dieses Hierarchiegeplänkel. Als Frau solle man sich nicht einmischen, auch wenn es schwer fällt, denn dieses Geplänkel ist für die Entwicklung der Jungs von großer Bedeutung.

 

Schon in der Urzeit hatten Männer und Frauen unterschiedliche Aufgaben. Während die Frauen am Feuer saßen, kochten und die Kinder versorgten, waren die Männer Sammler und Jäger. Bianka Reichardt erläutert, dass es bis in die heutige Zeit überliefert wurde, dass Männer nicht gern reden, keine Angst und kein Mitleid haben.

 

Frauen versuchen im Gespräch Beziehungen herzustellen und einen Konsens zu finden. Männer hingegen versuchen im Gespräch zu klären, wo sie in der Hierarchie

 

stehen, darüber hinaus geben sie zielorientierte Lösungsvorschläge. Emotionen und Bedürfnisse werden häufig als Schwäche interpretiert und deshalb auch ungern darüber gesprochen. So schwinge für das männliche Geschlecht in einer Frage mit dem Wort „Warum?“ auch eine gewisse Schuldzuweisung mit. Besser sei es einen Satz mit „Aus welchem Grund?“ zu beginnen, um Interesse zu bekunden. Genauso verhält es sich mit der Frage „Kannst du…“, denn diese Frage wird leicht mit: “Bist du in der Lage dazu?“ interpretiert. Wahre Wunder bewirkt stattdessen die Frage „Würdest du …“.

 

Bianka Reichardt beendete ihren lebhaften und immer wieder mit netten Anekdoten gespickten Vortrag mit dem Satz:“ Erkennen Sie das Anderssein an und bleiben Sie gelassen. Gern gebe ich mein Wissen weiter. Für all Jene, die sich noch weiter informieren möchten, bzw. Dinge aus meinem Vortrag nachlesen möchten, habe ich einen Familien Ratgeber geschrieben.“

 

Workshop "Power für die Birne" am 14.03.2018

Gehirntraining macht Spaß und ist Fitness für den Kopf

 

Petra Michaelis zum zweiten Mal bei den Rethemer Landfrauen

 

 

 

Auch vor einem Coach und Expertin für Gehirntraining machte die Grippewelle leider keinen Halt. So wurde der Termin vom 07.02.2018 krankheitsbedingt auf den 14.03.2018 verschoben.

 

In dem Workshop „Power für die Birne“ gab Trainerin Petra Michaelis nach einer kurzen Vorstellungsrunde Informationen für die mentale Aktivierung des Gehirns. Es wurden Übungen durchgeführt um sich besser zu konzentrieren, schneller zu denken und weniger zu vergessen.

 

Zum Ende der Veranstaltung wurde gemeinsam ein Kartenspiel zur Konzentrationsförderung gespielt. Das Wort sagt „Blau“, die Farbe ist aber „Rot“? Verwirrend? Nicht mehr für die Teilnehmerinnen des Workshops!

 

Die Landfrauen hatten eine Menge Spaß in dem 3-stündigen Kurs und haben viele Tipps und Anregungen für sich mitgenommen.

 

Jahreshauptversammlung am 14.02.2018 mit Wahlen

Von links: Andrea Evers (Beisitzerin), Marlies Köhler (Beisitzerin), Edith Dierks (Beisitzerin), Lore von Wille (Beisitzerin), Ira von Koppelow 

(2. Vorsitzende), Rita Oestmann (1. Vorsitzende), Karin Zechner (Reisekasse), Tanja Dettmer (Beisitzerin), Marika Iversen-Daube

(2. Schriftführein), Annegret Röttjer (Kassenführerin), Sylvia Kopmann

(1. Schriftführerin)

 

Auf dem Foto der scheidenden Vorstandsmitglieder sind von links zu sehen: Erika Meinke (31 Jahre Beisitzerin), Käthe Haut (20 Jahre Beisitzerin), Birgit Leseberg (8 Jahre 2. Vorsitzende) und 1. Vorsitzende Rita Oestmann

 

 

 

 

 

Auf dem Foto sind die zu ehrenden Mitglieder, die anwesend waren, zu sehen:

 

ganz links steht Renate Rodewald aus Bosse (40 Jahre Mitgliedschaft), Heidrun Döpke aus Hedern (40 Jahre Mitgliedschaft), dann kommt Rita Oestmann, 1. Vorstzende und dann Anneliese Meyer aus Hülsen (30 Jahre Mitgliedschaft)

 

Die Jahreshauptversammlung des Landfrauenvereins Rethem und Umgebung fand am 14. Februar 2018 in Altenwahlingen statt. Der Vorstand kann auf ein arbeitsintensives Jahr 2017 zurückblicken mit der Teilnahme an Vorstandstagungen, Delegiertenversammlungen, Foren und Maßnahmen zur Weiterbildung. Aber auch der gesellige Teil kam nicht zu kurz. Auch diese Veranstaltungen, die ein Teil der Kontaktpflege sind, waren gut besucht.

 

"Sie machten uns bewusst, welch attraktives und unterhaltsames Programm wir zusammengestellt haben", freute sich Rita Oestmann, die erste Vorsitzende der Landfrauen. Mit den Kassenberichten von Karin Zechner (Reisekasse) und Annegret Röttjer waren alle einverstanden.

 

Die Kassenprüfer lobten die übersichtliche Kassenführung, Kassierer und Vorstand wurden einstimmig entlastet. Im Mittelpunkt standen die Neuwahlen, die in einem zeitaufwendigen Prozedere in geheimer Wahl bei allen sechs zu Wählenden, durchgeführt wurden. Fast alle zu Wählenden erhielten 75 von 75 möglichen "Ja"-Stimmen (Zweimal waren es nur 74). Anschließend unterbreitete Annegret Röttjer den Haushaltsplan für das laufende Jahr, der viel Ähnlichkeit mit dem Haushaltsplan 2017 hat.

 

 

Andrea Evers überbrachte die Grüße des Kreisverbandes und lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Rethemer Vorstand.

 

Der Vorstand, der die Geschicke des Vereins in den kommenden vier Jahren lenken wird, setzt sich zusammen aus: Rita Oestmann, 1. Vorsitzende, Ira von Koppelow, 2. Vorsitzende (neu), Annegret Röttjer, Kassiererin, Karin Zechner, Reisekasse, Sylvia Kopmann 1. Schriftführerin

 

Marika Iversen-Daube, 2. Schriftführerin. Beisitzerinnen: Edith Dierks, Andrea Evers, Marlies Köhler, Lore von Wille (neu) und Tanja Dettmer (neu). Erika Meinke (Beisitzerin), Käthe Haut (Beisitzerin) und Birgit Leseberg (2. Vorsitzende) schieden aus dem Vorstand aus.

 

 

Für 30-jährige Mitgliedschaft wurden Anneliese Meyer aus Hülsen, Birgitta Ritter, Rethem geehrt. Seit 40 Jahren dabei sind Heidrun Döpke aus Hedern, Christel Schröder, Hedern und Renate Rodewald aus Bosse.

 

Für 2018 ist eine mehrtägige Reise vom Kreisverband geplant, die nach Potsdam, zum Müritzsee (Waren) und nach Usedom führen soll. Leider sind bereits alle Plätze vergeben. Interessenten sollten sich dennoch auf die Warteliste setzen lassen. Im vergangenen Jahr gab es so viele Absagen, dass doch alle, die sich gemeldet hatten, mitkonnten.

 

Am 7.12. fährt der Verein zum Weihnachtskonzert in die Bremer Glocke.

 

Abschließend gab Mattis Santelmann in Vertretung seiner erkrankten Mutter Gudrun Fischer-Santelmann.

 

Landfrauenverein Rethem informiert sich über Kenia

 

Zur ersten Versammlung dieses Jahres mit dem Thema „Mein Jahr in Kenia – zwischen Massai und Weltstadt“ lud der Landfrauenverein Rethem seine Mitglieder sowie Gäste in den Burghof ein. Die Referentin und Migrationsberaterin Ines Witthöft aus Wietzendorf hielt einen lebendigen und reich bebilderten Vortrag über ihr soziales Jahr in Kenia. Dieser Vortrag passte besonders gut in das Jahresprogramm des Vereins, da sich die Landfrauen mit dem Thema „Integration mit Herz und Verstand“ auseinandersetzen.

 

 

 

„Ich hatte eine Farm am Fuße der Ngong-Berge“, damit eröffnete Ines Witthöft ihr Referat mit den ersten Worten aus dem Film „Jenseits von Afrika“. Nicht sie selber hatte diese Farm, aber ihre Massai-Gastfamilie. Dort verbrachte sie das freiwillige Jahr südwestlich von Nairobi und lebte dort in einem Haus mit Garten.

 

 

 

Die Landfrauen lernten während des Vortrags die verwitwete Mutter, die Gastschwestern sowie den jüngsten Sohn, welcher sich traditionsgemäß um die Eltern kümmert, kennen. Es wurden Bilder des Haupthauses sowie einiger Zimmer gezeigt, damit die Versammlungsteilnehmerinnen sich vorstellen konnten, wie Ines Witthöft dort gelebt hat.

 

Außerdem erhielten die Landfrauen Informationen über Sommer, Winter, Temperaturen, Regen- und –Trockenzeit, Essen und Trinken in Kenia.

 

 

 

Die Referentin berichtete über traditionelle kenianische Hochzeiten, wovon sie einigen beiwohnte, unter anderem die ihrer Gastschwester. Zu einer Hochzeit wird die gesamte Familie eingeladen. Es kommen alle Brüder, Schwestern, Onkel, Tanten, Cousins und Cousinen etc. und so kamen zur Hochzeit der Gastschwester 500 Gäste. Außerdem gab es Informationen zur Kleidung, zum Brautpreis sowie zu Polygamie.

 

 

 

Obwohl Ines Witthöft selber gerade mit der Schule fertig war, wurde sie im Rahmen des Freiwilligenjahres als Lehrerin in einer Grundschule mit 400 Schülern und 20 Lehrern eingesetzt. Sie unterrichtete in einer vierten Klasse mit 28 Schülern Mathematik. In Kenia besteht Schulpflicht und die Schule ist kostenlos. Eine Kontrolle des Schulbesuchs ist schwer möglich, da es eine freie Schulwahl gibt. 90 Prozent der Bevölkerung in Kenia ist alphabetisiert. Häufig wird in Schulen noch der Rohrstock oder Gewalt eingesetzt. Aus Hygienegründen haben die Schüler meistens kurze Haare und alle Schüler tragen Uniform.

 

 

 

Zum Ende des sozialen Jahres unternahm die Referentin eine Reise und besuchte die großen Städte Nairobi und Mombasa. Sie besuchte auch die Nationalparks Hell´s Gate und Masai Mara sowie den Viktoriasee, eine Teeplantage und den Kilimandscharo. Ein Foto von Ines Witthöft als sie auf dem Äquator gestanden hat, wurde den Landfrauen auch präsentiert.

 

 

 

Mitten im Massailandhaben die Gastschwester mit Mann von Ines Wiffhöft ein Krankenhaus gebaut. Die Landfrauen sehen Bilder vom Krankenhaus und der Unterkunft für die Ärzte. Das Krankenhaus dort soll noch erweitert werden, denn das nächste Krankenhaus ist 60 Kilometer entfernt und es gibt kaum öffentlich Verkehrsmittel. Beim nächsten Bauabschnitt soll eine Beratungsstelle für gesundheitliche Aufklärung entstehen.

 

 

 

Die Referentin wird im nächsten Monat wieder ihre Gastfamilie in Kenia besuchen und hat im Gepäck auch eine Spende des Landfrauenvereins Rethem, welcher gern die Unterhaltung und Erweiterung des Krankenhauses unterstützt.