Weihnachtsfeier am 06.12.2017 mit Anke Weber

Am 06.12.2017 war die Weihnachtsfeier der Rethemer LandFrauenim im Gasthaus Rüpke in Altenwahlingen.

 

Die Tischdekoration hat die Ortsgruppe Bosse/Frankenfeld gebastelt. Der Erlös vom Verkauf der Tischdekoration geht als Spende an das Kinderhospiz Löwenherz für einen Neubau eines Eltern- und Geschwistertraktes der sterbenskranken Kinder.

 

Zur Unterhaltung war Anke Weber, Autorin, aus Grethem-Hörem zu Gast. Sie hat aus "Mein Landleben" vorgelesen. Das war sehr schön und sehr unterhaltsam.

 

Kreatives Schweißen

Am Samstag den 28. Oktober waren einige Rethemer LandFrauen bei der Deula in Nienburg. Nach einer Einweisung und einer sicherheitstechnischen Unterweisung, konnten die Teilnehmerinnen ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

 

Am Abend waren alle Teilnehmerinnen erschöpft, aber zufrieden und konnten mit tollen Ergebnissen nach Hause fahren.

 

"Rund um die Biene"

Biene und Mensch- eine uralte Verbindung

 

„Wenn du die Schöpfung studieren willst, musst du zu den Bienen gehen.“ Mit diesem Ausspruch  von J. W. von Goethe leitete der Imker Wilhelm Haase –Bruns aus Luttum seinen Vortrag zum Thema „ Rund um die Biene“ ein, den er am 07.10.2017 vor den Landfrauen aus Rethem und Umgebung  hielt. Seit 40000 Jahren gibt es eine Verbindung von Menschen und Bienen. Schon bei den Indianern galt die Biene als Symbol der Fruchtbarkeit, denn durch die Bestäubung der Pflanzen durch die Bienen wird eine Vielfalt von Pflanzen entwickelt. Die  Ägypter sprachen dem Honig besondere Heilfähigkeiten zu und nannten die Bienen die „Quelle der Unsterblichkeit“. Bei den Germanen wurde das „Bienenbrot“ verarbeitet,  das von den Bienen aus dem mit hochwertigem Eiweiß versehenen Pollen und einer Milchsäuregärung erzeugt wird. Der Siddharta aus Indien lehrte, dass der Mensch wie die Bienen Reichtum sammeln sollte, ohne die Quelle zu zerstören und damit einen guten Umgang mit der Natur pflegen sollte.

 

Die Biene, die auch das Symbol der Landfrauen darstellt, „sorgt klug vor und bewegt sich vorausschauend“, erläuterte der Imker in seinen lebhaft und heiter vorgetragenen Ausführungen.

 

Die Begattung der Biene erfolgt durch bis zu 12 Drohnen. Damit gehen unterschiedliche genetische Eigenschaften von verschiedenen Drohnen in das Bienenvolk ein .Durch das reichhaltige genetische Potenzial wird das Überleben des Bienenvolkes garantiert.

 

Die Bestäubungsleistung der Bienen trägt zu einer Förderung der Pflanzenvielfalt, der Biodiversität, bei. Ohne vernünftige Bestäubung gibt es nur kleine, schlechte Früchte. Daher ist es wichtig, Blühflächen zu schaffen, Spritzmittel zu vermeiden und „die Schöpfung zu wahren“.

 

Propolis, der Schutzharz der Bienen, sorgt für die Gesunderhaltung des Bienenvolkes. Mit diesem „Fußabtreter“ aus Wachs von den Bäumen, Pollenanteilen, ätherischen Ölen und Speichersekret der Bienen reinigt die Biene ihr „Haus“. Dieser Stoff wirkt antibakteriell und entzündungshemmend und ist somit auch Bestandteil der Bienenmedizin. Weitere Heilwerte aus dem Bienenvolk sind Pollen (Desensibilisierung von Pollenallergien, Wachstumsförderung bei Kindern), Wachs( u.a. Herstellung von Salben, Wundheilung) und Honig.

 

Honig hilft jedem, da er über 100 verschiedene Wirkstoffe enthält. Er fördert die Wundheilung, hilft bei leichten Handverletzungen, wirkt sich günstig auf Herz und Kreislauf aus, mildert Pollenallergien, günstig bei Bluthochdruck und bei Leberentgiftung. Besonders regionaler Honig erzielt diese Effekte. Die Bienenmedizin kann  daher parallel zur Schulmedizin eingesetzt werden.

 

Wilhelm Haase-Bruns, der seit 25 Jahren imkert, zeigte in seinem Vortrag sein Engagement für die Bienen und für die Gesunderhaltung der Natur. Damit passte das Thema sehr gut zu der  Erntedankversammlung der Landfrauen. Die Vorsitzende Rita Oestmann erwähnte in ihrer Begrüßung die Problematik des Erntedanks in einer industrialisierten, satten Gesellschaft und das es darauf ankommt, Menschen für die Dankbarkeit  über eine gute Ernte und die Wertschätzung von Lebensmitteln zu sensibilisieren. Die „Früchte der Ernte“ wurden auch von den Altenwahlinger Landfrauen in ihrem gelungenen Tischschmuck verarbeitet.

 

Brainwalking im Londy Park in Rethem

Landfrauen Rethem bringen ihre geistige Fitness auf Touren

 

 

 

Die lizenzierte Trainerin der Gesellschaft für Gehirntraining Petra Michaelis war als Referentin mit BrainWalking zu Gast beim Landfrauenverein Rethem. Bei Brain (deutsch: Gehirn) und Walking (deutsch: gehen) handelt es sich um einen Erlebnisspaziergang für mehr geistige Leistung, Konzentration und Aufnahmefähigkeit. Durch Kopfübungen und Sinneswahrnehmungen kombiniert mit leichter Bewegung in freier Natur, wird die geistige Fitness gesteigert.

 

Petra Michaelis sagt:“ Routine gibt uns Sicherheit im Alltag, aber sie ist nicht gut für die geistige Leistungsfähigkeit. Unser Gehirn liebt immer wieder neue Herausforderungen, um fit zu sein. Jeder kann selber beeinflussen, wie viele Informationen sein Gehirn aufnehmen und speichern kann. “ Die Landfrauen gehen durch den Londy-Park und werden von der Trainerin zu immer wieder neuen Übungen unterschiedlicher Art angeleitet. Es gibt Aufgaben allein, zu zweit sowie für die ganze Gruppe und es werden unterschiedliche Elemente wie beispielsweise Buchstaben oder Zahlen für das Training verwandt.

 

Die Referentin gibt den Landfrauen außerdem auch einige Anregungen und Tipps für Gehirntraining:

 

“Um das Gehirn zu trainieren, lesen Sie doch mal einen Zeitungsartikel falsch herum bzw. stellen Sie ihn auf den Kopf oder buchstabieren Sie Wörter rückwärts. Diese neue Aufgabe weckt das Gehirn und erweitert seinen Arbeitsspeicher.“

 

Petra Michaelis teilt den Landfrauen mit, dass morgens der beste Zeitpunkt für Gehirntraining ist. Aber auch mittags, wenn die Konzentration nachlässt, lohnt es sich das Gehirn zu trainieren.

 

Alle Teilnehmerinnen waren sich einig, dass ihnen das BrainWalking viel Spaß machte, für jedes Alter geeignet ist und eine optimale Kombination von mentaler und körperlicher Aktivität ist. Auf jeden Fall werden einige Übungen des BrainWalkings Einzug in den Alltag der Landfrauen nehmen, um auch bis ins hohe Alter geistig fit zu bleiben.

 

Fahrradtour

Am 12.07.17 hatten wir unsere Fahrradtour, die von der Ortsgruppe Stöcken geplant wurde.

 

Treffen war bei der Ortsvertrauensfrau Heidemarie Meyer aus Stöcken. Leider hat es so geregnet, dass wir mit PKW´s gefahren sind. Es ging nach Eystrup zum alten Güterbahnhof. Dort wurde Kaffee getrunken und es gab eine Diashow über die Sanierung des alten Güterbahnhofes sowie alten Postkarten aus Eystrup. Danach haben wir die Senffabrik Leman besichtigt. Außer der großen Dampfmaschine dort, gab es auch eine Verkostung und auch Verkauf.

 

 

 

Erste-Hilfe-Kurs

Vortrag Masuren

Ernie Meyer nimmt Landfrauen und Gäste mit auf die Reise von Danzig nach Masuren

 

 

 

Während draußen Schnee und Kälte herrschten, referierte der Reisespezialist Ernie Meyer aus Uetze im gut gefüllten Burghof beim Landfrauenverein Rethem. Mit seiner Reisereportage von einem Urlaub aus 2013 begeisterte er die Besucher für die wunderschöne nordöstliche Gegend Polens.

 

 

 

Die Reise begann in der alten Hansestadt Danzig. Die Gäste wurden auf einen Spaziergang durch die Rechtstadt, Altstadt, Frauengasse sowie vorbei amRathaus zum Neptunbrunnen mitgenommen. Bei der Marienkirche mit ihren 360 Stufen gab es einen fantastischen Blick von einer Plattform. Ebenso gab es deftiges Essen sowie das berühmte Danziger Goldwasser zu sehen.

 

 

 

Ernie Meyer empfahl den Besucherneine Schifffahrt. Er riet: “Ganz besonders ist die Fahrt mit einem Piratenschiff auf der Mottlau.“ Dazu zeigte er Bilder von Danzig zur Westerplatte und zurück.

 

 

 

Außerdem wurden Bilder von Sopot mit seiner Bäderarchitektur, Elbing mit dem Oberlandkanal und Drausensee, Buchwalde, Slobitten mit der Schlossruine undAllenstein gezeigt. Der Referent war bei seiner Reise nicht nur in Hotels und Pensionen, sondern auch bei der FamilieGollan auf einem Bauernhof bei Bischofsburg. Zum Einzelhof, der sehr idyllisch an einem See liegt, gehört auch ein guter Kilometer Uferrand dazu. Dort wurde er mit der fangfrischen Fischspezialität Moräne verwöhnt.

 

 

 

Es gab die Wallfahrtskirche Heilige Linde mit seinen Doppeltürmen undim Kreis Sensburgum Mragowo eine Planwagenfahrt mit Pferden zu sehen. Danach gab es das klare Wasser der Krutinna bei einer Staakbootsfahrt, wobei nur Schwäne zu sehen waren und Stille herrschte, anzuschauen. Es folgte die Gegend um Nikolaiken aus einem Heißluftballon.

 

 

 

Die Besucher sahen Bilder von Lötzen mit vielen Gewässern, Steinort mit dem Sitz der Familie Lehndorf sowie Gallingen vom Schloss und Gestüt. Dann gab es Impressionen aus der größten Residenz in Ermland-Masuren, dem Schloss Dönhoffstädt und dem Storchendorf Schönbruch. Bei einem Ausritt des Referenten konnten die Gäste einen herrlichen Sonnenaufgang bestaunen.

 

 

 

Das Ende derReisereportage bildete ein Besuch in Osterode bei einem Sommerfest. Nach einem Gottesdient und Reden, gab es einen bunten Einblick in Tanz- und Gesangseinlagen.

 

 

 

Bei dieser breit gefächerten und informativen Reisereportage, wo die Gäste quasi live mit dabei waren, wird die traumhafte Landschaft von Ermland-Masuren in bester Erinnerung bleiben und mancher wurde sicher animiert dort selber einen Urlaub zu machen.

 

 

"Die Reise durch den Darm"

 

Der Darm beeinflusst die Gesundheit sehr stark

 

Angela Meyer unternimmt mit dem Landfrauenverein Rethem eine „Reise durch den Darm“

 

 

 

Die Rethemer Heilpraktikerin Angela Meyer referierte im Burghof beim Landfrauenverein über den Darm. Zu Beginn erfuhren die Gäste den Weg der Nahrung vom Eingang bis zum Ausgang beziehungsweise vom Mund bis zum Enddarm. Während häufig Berührungsängste in Sachen Darm den Menschen plagen, referierte Angela Meyer ganz offen zu diesem Thema.

 

 

 

Angela Meyer forderte alle Versammlungsteilnehmer auf:“ Jeder nimmt bitte etwas von den auf den Tischen bereit gestellten Lebensmitteln zu sich und kaut jeden Bissen 40 mal.“ Durch das ordentliche Kauen wurde der Nahrung viel Speichel zugesetzt. Bereits im Speichel spalten Enzyme bestimmte Zucker und der Weg der Nahrung ist für Magen und Darm besser vorbereitet. Durch das gute Kauen schmeckte die Nahrung intensiver und fast leicht süßlich.

 

 

 

Der Speisebrei gelangt durch die Speiseröhre in den Magen. Im Magen erhält die Nahrung ein Bad in Säure, wird gut durchmischt und an den Dünndarm weitergeleitet. Der Dünndarm unterteilt sich in 3 Abschnitte, nämlich Zwölffingerdarm, Leerdarm und Krummdarm. Zusätzlich münden die Bauchspeicheldrüse und die Gallenblase an den Dünndarm. Der drei bis sechs Meter lange Dünndarm setzt den Verdauungsprozess fort. Die Referentin zeigte anhand eines mitgebrachten Seils, wie verschlungen der Dünndarm mit seinen fingerförmigen Zotten und Falten im Bauchraum liegt. Glattgebügelt würden acht Meter Dünn- und Dickdarm eine Fläche von 400 Quadratmetern ergeben. Den letzten Abschnitt des Verdauungssystems stellt der Dickdarm dar. Er ist ca. eineinhalb Meter lang und schließt mit dem Mastdarm ab.

 

 

 

Angela Meyer informierte über die Aufgaben des Darms, wie resorbieren, verdauen, entgiften, das Herstellen von Hormonen und Vitaminen sowie dem Ausscheiden. Sie erläuterte die Topografie des Darmes sowie die Organuhr. Es wurden einige Darmprobleme und Krankheiten des Darmes wie Sodbrennen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung oder Reizdarm erörtert.Ein kranker Darm kann aber auch Einfluss auf den Rücken, die Gelenke oder die Psyche nehmen.

 

 

 

Die Referentin erzählt über den Aufbau der Darmflora und dass dort unzählige gute wie schlechte Bakterien ihre Arbeit bei der Verdauung leisten. Bei der Bakterienzersetzung werden Gase wie Methan oder schwefelhafte Verbindungen freigesetzt. Diese Gase oder auch Pupse können schon unangenehm riechen. Auch über die unterschiedlichen Konsistenzen und Farben des Stuhlgangs berichtet die Vortragende.

 

 

 

Gegen Ende des Vortrags informiert Angela Meyer über Darmreinigung und Darmsanierung. Das Ökosystem Darm sollte bei anhaltenden Problemen oder einer zerstörten Darmflora durch Medikamente wie beispielsweise Antibiotika entgiftet werden. Schlacken und Giftstoffe sollen sich lösen, gebunden werden und anschließend ausgeleitet werden. So hören die Versammlungsteilnehmer noch einiges über Fasten, Basenfasten sowie die Ernährung zum Aufbau einer guten Darmflora. Auch das Ausleiten mit z. B. Flohsamenschalen, Heilerde oder Zeolith wird erläutert. Ein Einlauf oder Klistier hilft den Enddarm zu reinigen. Eine intensivere Reinigung bringt die Colon-Hydro-Therapie. Ebenso kann eine richtig angewandte Massage, ob Bauch-, Fußreflexzonen- oder Handmassage das Ausleiten begünstigen.

 

 

 

Als Fazit sagte Angela Meyer:“ Bitte kauen sie ordentlich und gehen Sie achtsam mit sich und Ihrem Darm um, denn der Darm beeinflusst die Gesundheit sehr stark.“

 

 

 

Vortrag über Martin Luther

Als zusätzliche Veranstaltung wurde am 27.04.17 eine Veranstaltung über Martin Luther durchgeführt - Orte, Ursachen und Auswirkungen der Reformation in der Rethemer Fähre mit den Referenten Monika und Rainer Windrich aus Lehrte.

 

Lachyoga

„Lachen ist eine großartige Medizin und sie hat nur positive Nebenwirkungen“ (Sam Erwing, Humorist)

 

 

 

Wenn Menschen sich lächelnd begegnen, schaffen sie eine friedliche Atmosphäre untereinander.

 

 

 

Leider ist uns diese Körperreaktion durch gesellschaftliche, soziale oder persönliche Zwänge vielfach verloren gegangen. Stress und körperliche Beschwerden führen dazu, dass wir „keinen Grund zum Lachen“ haben und dass wir einen Sinn für Humor brauchen, um lachen zu können.

 

 

 

Wir können lernen, die Fähigkeit zum Lachen, diese kindliche Freude, neu zu entdecken. Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen gespieltem und echtem Lachen und braucht keinen Anlass und keinen Witz, um alle physiologischen und psychologischen Effekte zu nutzen.

 

 

 

Mittlerweile beschäftigen sich Mediziner mit dem Lachen und belegen, dass sich die Sauerstoffversorgung des gesamten Körpers verbessert. Schmerzen und Stress reduzieren sich. Muskelverspannungen werden gelockert und Endorphine frei gesetzt.

 

 

 

Für die Lachübungen sind keine besonderen Kenntnisse und Vorerfahrungen nötig. Die Übungseinheiten sind so aufgebaut, dass eine positive Haltung zum Lachen ausreicht, um alle guten Wirkungen zu erzielen.

 

Ehrung langjähriger Mitglieder im LFV Rethem

auf der Jahreshauptversammlung 2017