Fahrt nach Potsdam, Müritzsee und Usedom

Potsdam – Müritzsee – Usedom  2018

 

So hießen in diesem Jahr die Reiseziele der Kreislandfrauen aus dem Altkreis Fallingbostel auf ihrer Mehrtagesfahrt im September.

 

Erstes Etappenziel der Landfrauen war Potsdam. Bei „Kaiserwetter“ wurde am Anreisetag mit zwei Gästeführerinnen ein Spaziergang durch die großen Parkanlagen von Sanssouci (aller Sorgen frei) unternommen, ein Blick auf die Friedenskirche geworfen und das Schloss Sanssouci besichtigt, welches Friedrich der II. erbauen ließ.

 

Am 2. Tag ging es in die Altstadt von Potsdam mit seinen historischen Quartieren und auf der Rundfahrt per Bus wurde auch der geschichtsträchtige Cecilienhof besichtigt. Hier wurde auf der Dreimächtekonferenz 1945 das Potsdamer Abkommen unterzeichnet und Weltgeschichte geschrieben. Am Nachmittag hieß es dann „Leinen los“ und per Schiff konnten die Fahrgäste auf der Sieben-Seen-Rundfahrt einen ganz neuen Blick auf Potsdam und Umgebung werfen.

 

Ein besonderer Höhepunkt dieser Reise erwartete die Landfrauen dann am 3. Tag: das Neue Palais, welches ebenfalls Friedrich der Große am Rande von Park Sanssouci erbauen ließ, übertraf alle Erwartungen. Mit seinen hunderten von Zimmern, den vier prachtvollen Festsälen und fürstlich ausgestatteten Apartments, war dieses Schloss hauptsächlich für die Gäste Friedrichs des Großen gedacht und wird zurzeit aufwendig restauriert.

 

Weiter ging es dann an diesem Tag nach Waren an den Müritzsee. „Einmal in einem Schloss übernachten“, dieser Traum sollte sich an diesem Abend für die Landfrauen im Schlosshotel Klink erfüllen.

 

Mit herrlichem Blick auf den Müritzsee wurde am nächsten Tag auf der Weiterfahrt nach Usedom ein Zwischenstopp in Basedow eingelegt. Die ortskundige Gästeführerin wusste viel über den Ort zu berichten, der ab 1835 völlig neu im Stil eines „geschmückten Landgutes“ (ornamented farm), einer Sonderform englischer Landschaftsgärten, von der Grafenfamilie F.W.A. von Hahn neu errichtet wurde. Dazu gehören neben dem ca. 200 ha großen Parkgelände, ein „ Märchenschloss“, ein gewaltiger klassizistischer Marstall und viele andere Gebäude. Ein besonderer Höhepunkt und Genuss auf dem Rundgang durch den Ort war das kleine Orgelkonzert in der Dorfkirche. 1615 wurde die Barockorgel erbaut und ist somit die älteste erhaltene Orgel in Mecklenburg Vorpommern.

 

Nach einer wunderschönen Landpartie durch das Mecklenburger Land traf die Gruppe am späten Nachmittag in Bad Zinnowitz ein, eines der alten Seebäder auf Usedom. Nur ein Katzensprung war es vom Hotel zur Seebrücke, zum feinen Sandstrand und zur Promenade!

 

Am folgenden Tag wurde den Landfrauen während der Inselrundfahrt das Hinterland, die mondänen Kaiserbäder und Peenemünde gezeigt. Besonders beeindruckend waren die Ausführungen zum Historisch-Technischen-Museum, welches seit der Eröffnung 1991viele Besucher anzieht.

 

Mit vielen Eindrücken und guter Seeluft im Gepäck, gab es am Heimreisetag noch einen letzten Programmpunkt: Wismar hieß das Ziel und erfreute alle mit seiner wunderbar restaurierten Altstadt.

Kreislandfrauen besuchten den Deutschen Landfrauentag in Ludwigshafen und die Pfalz

Anlässlich des 70jährigen Jubiläums des Deutschen Landfrauenverbandes machten sich 42 Landfrauen auf den Weg nach Ludwigshafen, Unter dem Motto „Veränderungen wagen, Vertrauen festigen“ begrüßte die Präsidentin Brigitte Scherb 3000 Landfrauen aus ganz Deutschland und die Prominenz vor Ort.

 

Mit Spannung wurde nach interessanten Talkrunden zum Thema des Tages und den Ehrungen zur Landfrau  und zur Unternehmerin des Jahres die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner erwartet. „Ohne Landfrauen ist kein Land zu machen“, mit diesen Eingangs-Worten würdigte sie das Engagement der Landfrauen und versprach zum Abschluss ihrer Rede, sich mit Nachdruck für den ländlichen Raum einzusetzen. Musikalisch umrahmt wurde der Tag von dem Trio „Die Zucchini Sistaz“, die mit Pep alle Anwesenden in gute Laune versetzten.

 

Während die Landfrauen auf dem Hinweg ihrer Drei-Tages-Tour Zwischenstopp in Worms machten, um mit einer Stadtführerin Dom, Lutherdenkmal und den ältesten Judenfriedhof Europas zu besichtigen, machte die Gruppe auf der Heimreise Halt im größten Gemüsegarten Deutschlands. In der Pfalz werden auf einer Fläche von 30.000 Hektar diverse Gemüsesorten angebaut. Im Betrieb von Familie Fehmel, die 230 Hektar bewirtschaften, werden neben Kartoffeln verschiedene Gemüsesorten wie z. B. Radieschen, Zwiebeln, Kohlrabi, Gurken und Tomaten, zum Teil in großen Gewächshäusern, gezogen. Eine Sonderkultur stellt die Himbeere dar, die in Folientunneln auf einer Fläche von ca. 20 Hektar als Topfkultur gepflanzt wurde und ganzjährig vermarket werden soll.

 

Begeistert und mit vielen Eindrücken im Gepäck traten die Landfrauen anschließend die Heimreise an.