Berichte und Fotos der KreislandFrauen

Landwirtschaft für kleine Hände am 24.06.2015 auf dem Hof Evers in Rethem-Moor

250 Kindergartenkinder erlebten einen Vormittag Landwirtschaft für kleine Hände.

Mit allen Sinnen – so viele Kühe und Kälber, die Silage in den Händen, den Kohlrabi im Mund, Stallgeruch in der Nase und dann auch noch die Ferkel.

20 Landfrauen und Helfer zeigten den Kindern die verschiedenen Stationen auf dem Hof.

Von der Model-Kuh und ihren Körperteilen, der Melkstand, der Melkroboter, das Kino mit den My kuh tube –Filmen, der Trettrecker - Parcours bis hin zu den großen Trecker und Teleskoplader.

Aus Sahne Butter machen heißt,, die Sahne schütteln, schütteln, schütteln, bis die Muskeln müde sind und  die Butter auf Brot probiert werden konnte.

Was liegt bei den Kühen im Futtertrag?  Maissilage, Grassilage, Kraftfutter,…. alles in den Mischwagen und schon wurde die Mahlzeit den Kühen mit der Plastikschaufel serviert. Im Kälberstall war streicheln angesagt, es gab Info zum Kälberfüttern und zur Aufzucht. Der Gemüsegarten, wo wachsen die Kartoffeln und die Möhren, wie sehen Kohlrabi und Gurkenpflanzen aus? Es wurde alles identifiziert und anschließend probiert.

Das Getreide in Form von Halmen, Körner, Schrot als Tierfutter  und Mehl für das Brötchen wurde gezeigt. Die Ferkel ließen sich bewundern und erklären.

Zum Frühstück gab es Kakao, Erdbeeren und Apfel  zur Stärkung, denn das Zeichen der Aktionswoche, ein bunter Händeabdruck auf des Bettlaken,  das Milchkannen kegeln und andere kleine Spiele standen noch zur Auswahl.

Portugalreise im September 2015

Von Lissabon bis zur Algarve – Portugal mit allen Sinnen erleben.

so hieß das südliche Reiseziel für 40 Landfrauen aus dem Altkreis Fallingbostel im September 2015. Die Reiseleiterin der Kreislandfrauen, Renate Rodewald, hatte diesmal den ersten Schwerpunkt  der Reise für 3 Tage auf Lissabon und Umgebung gelegt.

 

 

Lissabon – Stadt des Lichtes. Portugals lichtdurchflutete Hauptstadt am Ufer des Tejo, unweit des Atlantiks, hat eine Menge zu bieten. Die Burg Castelo de S. Jorge, wo alles seinen Anfang nahm, bietet einen grandiosen Ausblick auf das heutige Lissabon. Große Baudenkmäler, die an das Zeitalter der Entdeckungen erinnern, malerische Häuser in der Altstadt Alfama, dazu die bergauf  bergab ratternden gelben Straßenbahnen, begeistern ebenso wie der Turm von Belem, das gigantische Padrao dos Descobrimentos, welches anlässlich der Portugiesischen Weltausstellung zum 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer errichtet wurde, und der einzigartige Kreuzgang des Hieronymusklosters.

 

 

Am 3.Reisetag ging die Fahrt 30 km nordwestlich von Lissabon nach Sintra: Hübsch gelegen in einer Berglandschaft mit üppiger Vegetation  liegt das Königsschloss, das im Mittelalter als Sommerresidenz genutzt wurde. Besonders beeindruckt waren die Landfrauen auf ihrem Rundgang durch das Schloss von der Küche mit ihren riesigen Schornsteinen.

 

Auf der Weiterfahrt an der Küste entlang wurde nicht nur der westlichste Punkt auf dem Festland von Europa angesteuert, auch der Strand von Guincho, der wegen seiner Winde bei Surfern so beliebt ist, der „Höllenschlund“ Boca do Inferno  und der kleine Fischerort Cacais.

 

 

Dann hieß es am 4. Tag Abschiednehmen von Lissabon, dieser wunderschönen Stadt mit ihrem besonderen Flair. Über die berühmte Hängebrücke „Ponte 25 de Abril“ ging es ins Landesinnere. Die Reisegruppe sah  Korkeichenplantagen  und große Weinanbaugebiete und hörte alles über Anbau und Produktion, bis sie  Evora erreichte, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Stadt. Sie zählt zu den bedeutendsten Kunst- und Kulturstätten Portugals und lädt so manchen Besucher auf dem großen Marktplatz mit der eindrucksvollen Kulisse alter Bausubstanz zum Träumen, Verweilen und Genießen ein.

 

Nach einer Übernachtung in Evora war das nächste Reiseziel Albufeira an der Algarve. Ein Bad im Atlantik war für viele ein ganz besonderer Genuss, obwohl die Wassertemperatur doch recht „erfrischend“ war. Nach einem Tag „Strandurlaub“  wurde am 7. Tag Sagres mit der Festung Fortaleza besichtigt und am südwestlichen Punkt Europas, am Kap de Sao Vincente ein Fotostopp eingelegt. Lagos, ein hübsches Hafenstädtchen mit einladenden Gassen und schönen Sandstränden gehörte ebenso ins Programm wie die Zwischenstopps an  markanten Punkten der Atlantikküste.

 

Nach 8 wunderbaren Tagen landete die Reisegruppe dann wieder wohlbehalten in Hannover und musste sich gleich auf etwas andere Temperaturen einstellen.